Hans Hollein mit amerikanischen Architekturpreis ausgezeichnet  |  | Hans Hollein | |
Gestern erhielt in New York der österreichische Architekt Hans Hollein den „Arnold W. Brunner Memorial Prize in Architecture“. Die mit 5.000 US-Dollar dotierte Auszeichnung wurde ihm in der American Academy of Arts and Letters überreicht. Der 1934 in Wien geborene, international renommierte Pionier des postmodernen Bauens erhielt den Preis für seinen „signifikanten Beitrag in der Architektur als Kunst“. Hans Hollein, der neben anderen architektonischen Aufgaben auch etliche bekannte Museen wie das Museum Abteiberg in Mönchengladbach, das Museum Moderner Kunst in Frankfurt, das Niederösterreichische Landesmuseum in St. Pölten oder das Vulkanmuseum in Clermont-Ferrand entwarf, ist schon mit vielen Ehrungen bedacht worden. So finden sich bei ihm der Pritzker-Preis, der Große Österreichische Staatspreis, der Deutsche Architekturpreis oder der Grand Prix der VII. Architekturbiennale Buenos Aires. Im vergangenen Jahr wurde er von Frankreich zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.
Der „Arnold W. Brunner Memorial Prize in Architecture“ wird seit 1955 verliehen und gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Architekten, auch wenn das Preisgeld nicht so hoch liegt. Mit ihr reiht sich Hans Hollein in eine illustre Schar von Preisträgern ein, zu denen unter anderen Tadao Ando, Norman Foster, Frank O. Gehry, Toyo Ito, Louis Kahn, Ieoh Ming Pei, Renzo Piano oder James Stirling zählen. Holleins Werke und die weiterer Preisträger sind zusammen mit denen der neuen Mitglieder der Akademie bis 20. Juni in der American Academy of Arts and Letters zu sehen. |