Franziskus Wendels in Duisburg Seit dem Wochenende präsentiert das Museum Küppersmühle in Duisburg rund 30 Gemälde, eine Videoprojektion und eine Schwarzlicht-Rauminstallation von Franziskus Wendels. In den Arbeiten des 1960 in Daun in der Eifel geborenen Künstlers geht es um das Licht als Voraussetzung für Malerei. Seine Nachtbilder, die er verschwommen fotorealistisch auf die Leinwand bringt, beleuchtet Wendels dabei meist nur mit künstlichen Lichtquellen, die das Gemälde auch nicht wirklichen erhellen. Auf dem dunklen Fonds setzt er nur einige Lichtpunkte, die aus Fenstern, von Autos oder den Straßenlaternen ausgehen. Alles bleibt schemenhaft und undeutlich. Gleichzeitig fasziniert ihn der Raum der Großstadt, der durch den Lichtschein Struktur und Kontur erhält. Die Ausstellung ist wie ein Gang durch eine nächtliche Stadt. Erleuchtete Fenster regen die Fantasie und die Neugierde des Betrachters an. Der Weg führt an Hafenbecken, Parkhäusern, Autobahnen, Büro- und Industriegebäuden vorbei und gibt das, was hinter der mit Lichtquellen durchsetzten Fassade geschieht, nicht preis.
Die Ausstellung „Franziskus Wendels – Landflucht“ ist bis zum 28. August zu sehen. Das Museum Küppersmühle hat mittwochs von 14 bis 18 Uhr, donnerstags, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Museum Küppersmühle
Philosophenweg 55
D-47051 Duisburg
Telefon: +49 (0)203 – 30 19 48 11
Telefax: +49 (0)203 – 30 19 48 21 |