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Keine Einkommensteuer auf Kunstpreise

Nach einem Urteil des Sächsischen Finanzgerichts müssen Dotierungen von Kunstpreisen nicht versteuert werden

Wer einen Kunstpreis erhält, muss darauf keine Einkommensteuer zahlen. Das hat das Sächsische Finanzgericht in Leipzig entschieden. In dem konkreten Fall ging es um den mit 10.000 Euro dotierten Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung. Das Finanzamt sah das Preisgeld als Teil der freiberuflichen Einkünfte des Preisträgers und erhob hierauf Einkommensteuer. Der 4. Senat des Finanzgerichts gab nun dem Künstler recht und entschied, dass das Preisgeld nicht der Einkommensteuer unterliege. Es bestehe kein ausreichender Zusammenhang zwischen der freiberuflichen Tätigkeit des Künstlers und dem Preisgeld, denn das Preisgeld sei keine Gegenleistung für ein künstlerisches Werk, so die Richter.

Der Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung geht seit 1994 an Künstlerinnen und Künstler, die am Beginn ihres Schaffens stehen und mit der Region Leipzig verbunden sind. Eine Bewerbung für die Auszeichnung ist nicht möglich; sie wird auf Vorschlag einer Jury verliehen. Mit dem Preis verbunden ist eine Ausstellung im Museum der bildenden Künste in Leipzig und die Erstellung eines Kataloges zur Ausstellung. Das Gericht argumentierte weiter, dass der Künstler für den Erhalt des Preises kein besonderes Werk geschaffen oder als Bewerbung für den Preis eingereicht habe. Der Preis sei auch nicht zweckgebunden und müsse nicht für die Erstellung eines Werkes verwendet werden. Im Rahmen der Ausstellung habe der Kläger auch keine Werke verkaufen können. Es reiche nicht aus, dass der Künstler durch den Preis eine erhöhte Aufmerksamkeit erlange. Erziele er deshalb in Zukunft für seine Werke höhere Preise, so besteuere das Finanzamt diese.


20.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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