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Bregenz hat eine neue Kunstmesse

Anna Hulacová, monstro plantes, 2023

Am Bodensee startet diese Woche die erste Ausgabe der „Stage Bregenz“, die mit insgesamt 44 Ausstellern zwar nicht allzu üppig ausfällt, doch prominent besetzt ist. Das neue Messeformat verbindet zeitgenössische Kunst und Design, findet im Bregenzer Festspielhaus statt und spannt den Bogen von der Vierländerregion Bodensee bis Italien, Frankreich, Belgien sowie Tschechien. Initiator und Geschäftsführer der „Stage“ ist der erfahrene Renger van den Heuvel, der bereits Direktor der Viennacontemporary und Spark Art Fair Vienna war. „Es ist uns ein Anliegen, die Messe stimmig in die gute kulturelle Infrastruktur einzubetten und selbst einen Beitrag zu leisten“, erklärt Van den Heuvel. „Sie soll sich als jährlicher Fixtermin für Kunstsinnige über den Bodensee hinaus etablieren.“ Die „Stage“ ersetzt quasi die ehemalige Art Bodensee, die bis zur Corona-Pandemie auf dem Messegelände in Dornbirn stattfand, jedoch wegen wirtschaftlicher und struktureller Probleme aufgeben musste. Terminlich steht die neue Messe heuer in Konkurrenz mit der zeitgleich laufenden und nicht allzu entfernten Art Karlsruhe.

Kuratorinnen der ersten Ausgabe sind Fiammetta Griccioli, Matylda Krzykowski, Elise Lammer und Verena Kaspar-Eisert. Als wichtige Zugpferde aus Österreich sind unter anderem die Galerien Crone, Krinzinger, Steineck, Thoman, Kargl und König vertreten. Die Wiener Galerie Crone bringt Arbeiten des deutschen Malers Daniel Lergon mit nach Bregenz, die sich durch einen experimentellen Umgang mit Farbpigmenten auszeichnen. Ein inneres Licht pulsiert in seinen Werken, die trotz der abstrahierten Formen immer auch Anklänge an Figürliches in sich bergen. Bei Georg Kargl Fine Arts sind konstruktivistische Plastiken von Andreas Fogarasi sowie farbintensive Zeichnungen des Bulgaren Nedko Solakov zu finden. Ebenfalls aus Wien kommt die Galerie Krinzinger mit klassischen Positionen, etwa mit einer Porsche-Edition des Vorarlberger Künstlers Gottfried Bechtold oder Fotos von Aktionen des eben verstorbenen Günter Brus, aber auch aktueller Kunst von Andreas Werner. Der 1984 in Merseburg an der Saale geborene Künstler verschmilzt in seinen Zeichnungen architektonische Elemente mit Landschafts- und Weltraummotiven.

Aus Paris hat sich die Galerie Lelong & Co. mit Arbeiten von Günther Förg, Arnulf Rainer sowie der libanesisch-amerikanischen Künstlerin und Essayistin Etel Adnan nach Bregenz aufgemacht, die seit der Documenta im Jahr 2012 zu internationaler Anerkennung gefunden hat. Die Berliner Galerie Office Impart bringt Hannah Sophie Dunkelberg an den Bodensee und zeigt neben Wandreliefs in markanten Pinselstrichen auch skulpturale Arbeiten der 1987 geborenen Künstlerin, bei denen Dunkelberg alte nackte Bronzefiguren hernimmt, etwa einen Bogenschützen mit einer karierten Schlafanzughose bekleidet und ihn auf einem rosafarbenen Wäschekorb positioniert. Die in Prag ausgebildete Anna Hulacová ist Protagonistin am Stand der Prager Galerie Hunt Kastner. Hulacová verwendet Themen und Materialien, die traditionell mit bildender Kunst assoziiert werden, in Kombination mit denen der angewandten Kunst und der Volkskunst und das alles in Verbindung mit zeitgenössischen Medien.

Die Stage Bregenz eröffnet am 22. März um 14 Uhr im Festspielhaus Bregenz mit der Preview. Sie hat am 23. Februar von 12 bis 19 Uhr, am 24. Februar von 10 bis 19 Uhr und am 25. Februar von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 12 Euro und ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kostenlos.

Festspielhaus Bregenz
Platz der Wiener Symphoniker 1
A-6900 Bregenz


Infos: stage-bregenz.art


21.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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