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Laserstein-Porträts im Auktionshaus Stahl

Lotte Laserstein, Die Mutter der Künstlerin Meta Laserstein vor Häusern, um 1921

Das Hamburger Auktionshaus Stahl eröffnet dieses Wochenende die neue Kunstsaison und trumpft dafür mit einer Porträtfolge von Lotte Laserstein auf. Ihrer Mutter, Meta Laserstein, widmete die Malerin um 1921 ein zutiefst persönliches Porträt, das intimes Zeugnis der lebenslangen Verbindung der zwei Frauen ist. Auf der Höhe der Zeit gestaltet Laserstein in neusachlichem Duktus nicht nur das Antlitz ihrer Mutter, sondern auch die Stadtlandschaft im Hintergrund in kraftvollen wie sicheren Pinselstrichen. 50.000 Euro soll das Gemälde einbringen, das einst „aus dem Erbe der Künstlerin direkt an den Einlieferer“ gegangen ist, so das Auktionshaus Stahl. Lotte Laserstein musste als Jüdin Deutschland verlassen und wollte eigentlich auch ihre Mutter und ihre Schwester Käte zu sich ins schwedische Exil retten. Doch dies gelang nicht. Meta Laserstein wurde 1943 im KZ Ravensbrück ermordet, und Käte überlebte nur knapp im Berliner Untergrund. Bei Stahl sind beide in weiteren Porträts vertreten. „Käte Laserstein mit Zigarette“, eine trotzige Pastellzeichnung von 1961, zeigt sie als ungebrochene und selbstbewusste Frau. 8.000 Euro werden für das Bildnis mit dem kraftvollen Blick angepeilt.

Franz Nölken wirkte zum Ende seiner kurzen Karriere in Frankreich. Gegen 1914 schuf er sein Ölgemälde „Sitzender Akt“, das wie eine Melange aus Cézannes Pinselduktus und Matisses Farbpalette wirkt. 38.000 Euro dürften hierfür von Nöten sein. Deutlich beschwingter fallen zwei Damenporträts von Edward Cucuel aus. „Am Rotdorn“ malte der Deutsch-Amerikaner wohl am Ufer des Starberger Sees (Taxe 38.000 Euro), und „Das Rendezvous“ dürfte Clara Lotte von Marcard, Cucuels zweite Ehefrau, zeigen, die selbst als Malerin tätig war (Taxe 28.000 Euro). Beide Male sind die Damen in unschuldiges Weiß gehüllt. Nicht ganz so unschuldig kommt hingegen Edwin Scharffs späte Bronzeskulptur „Pandora“ von 1952 daher. Scharff zeigt die bekannte Figur der griechischen Mythologie in praller weiblicher Nacktheit als verführerische „femme fatale“. Für das Werk des 1937 von seiner Professur an der Hamburger Landeskunstschule vertriebenen Scharff werden 17.000 Euro erwartet.

Insgesamt können sich Hamburger und norddeutsche Künstler*innen bei Stahl gut behaupten: Von Ivo Hauptmann gibt es ein „Stillleben mit Äpfeln“ à la Cézanne aus den 1910er Jahren (Taxe 15.000 EUR), von Ernst Eitner eine illustre Gesellschaft „Am Winterhuder Fährhaus“ (Taxe 12.000 EUR), von Poppe Folkerts einen Blick in den „Norderneyer Hafen“ (Taxe 9.000 EUR) und von Alma del Banco eine ansprechende „Dame in Grün“ aus der Mitte der 1920er Jahre (Taxe 4.000 EUR). Udo Lindenberg steuert neun Positionen zur Auktion bei, in denen er meist selbst als zentrale Gestalt das Sagen hat. Die Preise reichen von 1.200 Euro für die Filzstiftzeichnung „Unplugged“, auf der er gerade einen Stecker aus der Dose zieht, bis zu 12.000 Euro für das aquarellierte Blatt „Porsche Panik Power“ von 2013, auf dem er gerade einer vollbusigen Dame zuprostet. Gar mit zehn Arbeiten macht der norddeutsche Realisten Friedel Anderson auf sich aufmerksam; seine Landschaften und Stillleben rangieren zwischen 600 Euro und 1.200 Euro.

Die Auktion „Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts“ beginnt am 24. Februar ab 11 Uhr. Der Katalog ist unter www.auktionshaus-stahl.de abrufbar.


Infos: www.auktionshaus-stahl.de


21.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


24.02.2024, Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts - Schmuck und Uhren

Bei:


Auktionshaus Stahl

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Lotte Laserstein, Die Mutter der Künstlerin Meta Laserstein vor Häusern, um 1921
Lotte Laserstein, Die Mutter der Künstlerin Meta Laserstein vor Häusern, um 1921

Kunstwerk:

Lotte Laserstein, Die Mutter der Künstlerin Meta Laserstein vor Häusern, um 1921
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Kunstwerk:

Lotte Laserstein, Käte Laserstein schreibend, 1956
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