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Hac Vinent im Salzburger Kunstverein

Hac Vinent, Hard Persistence, 2020

Der Salzburger Kunstverein präsentiert aktuell Hac Vinents die Dreikanal-Videoinstallation „Hard Persistence“ aus dem Jahr 2020. Die 1988 geborene Spanierin verhandelt darin den menschlichen Leib in Beziehung zu seiner Umgebung, zu anderen Menschen und zur Technologie. Laut Direktorin Mirela Baciak endet für Vinent der Leib nicht mit der Haut, sondern erstreckt sich über Bildschirme, Signale und andere Körper. Er wird erfasst, übertragen, fragmentiert und neu zusammengesetzt. So entstehen Landschaften, die sich nicht zu einer stabilen Anatomie verfestigen, sondern vielmehr eine Art „Intimität des Fleisches“ bilden, so die Kuratorin. Dieses Fleisch sei eng mit technologischen Systemen verstrickt. Hac Vinent geht es um die Frage, wie Technologie Menschen verändert und welches Verständnis vom Menschen zur Verfügung steht.

Ihre Arbeiten sind durch ihre Erfahrungen als gehörlose, neurodivergente und queere Person geprägt und entwickeln sich aus ihrer antiableistischen und crip-queeren Perspektive. So stellt Hac Vinent die Frage nach dem Verständnis des Menschen, denn der scheinbar vollständige, autonome und universell handlungsfähige Körper sei immer eine ausgrenzende Fiktion gewesen, so Baciak. Die Basis bildet das normative Subjekt mit einer als selbstverständlich geltenden Kommunikationsform. Vinents Werk „Hard Persistence“ aber sieht Verkörperung eher als etwas, das durch Bindung und Verhandlung entsteht, das nicht von vornherein gegeben ist.

Die Videoinstallationen begleiten Umgebungsgeräusche; hinzukommen tiefe Frequenzen, die Hac Vinent mit ihrer Hörprothese wahrnehmen kann. Der aus mehreren Richtungen kommende Klang bewegt sich zwischen den drei Bildschirmen und verweigert sich dadurch einem klaren Ursprung. Hören ist damit keine natürliche und universelle Fähigkeit, sondern eine technologisch und räumlich organisierte Beziehung. Hac Vinent betone in der Schau die Beständigkeit des Fleisches, erklärt Baciak. Es geht um „seine Verletzlichkeit, seine Lust, seine Instabilität und seinen Widerstand dagegen, sich vollständig in Information übersetzen zu lassen. Der Körper mag zwar als Bild, Daten oder Signal zirkulieren, aber irgendetwas entzieht sich immer der vollständigen Erfassung.“

Die Ausstellung „Hac Vinent. [unintelligible]“ läuft bis zum 20. September. Der Salzburger Kunstverein hat dienstags bis sonntags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Salzburger Kunstverein
Hellbrunner Straße 3
A-5020 Salzburg
Telefon: +43 (0)662 – 84 22 94


05.08.2026

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Weitere Inhalte:

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Veranstaltung vom:


25.07.2026, Hac Vinent. [unintelligible]

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Bei:


Salzburger Kunstverein

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Kunstsparte:


Film und Video

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Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

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Variabilder:

Hac Vinent, Hard Persistence, 2020
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•

Künstler:

Hac Vinent








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