
Die 1958 in Seoul/Südkorea geborene Künstlerin wechselte nach einem Studium in ihrer Heimatstadt 1982 an die Akademie nach Nürnberg und wurde 1986 Meisterschülerin bei Prof. Karl Georg Pfahler. 1994 erhielt sie den Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten. Mit der Bildenden Kunst und der Musik zweier großer Kulturen gleichermaßen vertraut, verwundert es nicht, dass ihre Wandskulpturen wie ein anhaltender, fremder Akkord vor uns stehen. Nichts Wohlvertrautes oder Altbekanntes. Anna Bien sucht nicht „ihre“ Form, sie wächst ihr zu, weich und fließend, harmonisch ausbalanciert, mit leichter Asymmetrie, doch ebenmäßig, beinahe kalligrafisch. Die Oberflächen erhalten rhythmische Markierungen. Die Künstlerin lebt in Nürnberg.
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