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Die handwerklichen Techniken, sei es die Aquarelltechnik oder die Webtechnik eines Gobelins, verführen den Betrachter zur Annahme der Anwesenheit eines traditionell arbeitenden Künstlers. Eicher deutet hier auf die Authentizität des Künstlers hin, der „wahrhaftig Gesehenes, mit technischer Fertigkeit authentisch Protokolliertes“ übermittelt. Die Verwendung von Bildern aus den Medien unserer Informationsgesellschaft, die den Veröffentlichungen von politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, den Portraits prominenter virtueller Persönlichkeiten, die Science Fiction, Computerspielen oder auch historischen Gemälden entnommen sind, stehen nicht im erwarteten Kontext der Technik. Und genau darin liegt der einfallsreiche Kunstgriff von Margret Eicher, sie fordert ihr Publikum dazu auf, den eigenen Augen nicht zu trauen. |