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Oskar Kokoschka, Happy Easter, Farbstiftzeichnung, 1946

Oskar Kokoschka, Happy Easter, Farbstiftzeichnung, 1946, 1946



Farbstiftzeichnung auf Papier mit einer gerissenen Blattkante
Großbritannien, 1946
Oskar Kokoschka (1886-1980) – Österreichischer Maler, Grafiker und Illustrator
Datiert und teils schwer leserlich bezeichnet „1946 Happy Easter […]“ links unten in rotem Farbstift Werkverzeichnis: Die Zeichnung wird in den 3. Band des in Vorbereitung befindlichen Werkverzeichnisses von Herrn Mag. Dr. Alfred Weidinger, Wien aufgenommen
Blattmaße: 19 x 28,2 cm
Gerahmt: 31 x 36 cm
Guter Zustand
Provenienz: Sotheby's New York, Auktion März 2013, Los 20; Sammlung, Deutschland.

In gekonnt lockerem Strich ausgeführte Zeichnung mehrerer Schafe auf einer Weide als Ostergruß
Objekt unterliegt der Regelbesteuerung. Bei Lieferung innerhalb der EU fallen auf den Kaufpreis 19% Umsatzsteuer an.
Schätzpreis des Auctionata Experten: 5.500 Euro
Dieses Objekt wird durch das Berlin Büro verkauft

Losnummer: 61


Zustand:
Das Papier der Farbstiftzeichnung ist leicht gebräunt und zeigt entlang der Kanten minimale rückseitige Papierausdünnungen mit sehr vereinzelten kaum merklichen Läsuren. Der Zustand insgesamt ist gut. Das Blatt ist verso an den oberen Ecken mit Papierband in ein Passepartout montiert. Der Rahmen zeigt leichte Alters- und Gebrauchsspuren. Die Blattmaße betragen 19 x 28,2 cm. Der Rahmen misst 31 x 36 cm.

Oskar Kokoschka (1886-1980)
Oskar Kokoschka wurde in Pöchlarn geboren, wuchs aber nach dem Umzug der Familie in Wien auf. Aufgrund der Fürsprache von Carl Otto Czeschka (1878 – 1960) besuchte er von 1905 bis 1909 die Kunstgewerbeschule in Wien. Nach Abschluss des Studiums zog Kokoschka 1910 nach Berlin, wo er unter anderem Illustrationen für die expressionistische KunstzeitschriftDer Sturm anfertigte und eine große Ausstellung bei Paul Cassirer bestückte. Zurück in Wien lernte er Alma Mahler kennen, doch als die nie einfache Beziehung endgültig zerbrach, meldete sich Kokoschka freiwillig zum Kriegsdienst. Er wurde schwer verletzt und verbrachte den Rest der Kriegszeit ab 1916 als Kriegsmaler. Nach dem Ende des Krieges erhielt er eine Professur in Dresden, wo er von 1919 bis 24 lehrte. Zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft floh Kokoschka nach Prag, da er den Nationalsozialisten als der „Entarteste unter den Entarteten“ und als „Hitlers Kunstfeind Nr. 1“ galt. In Prag gründete sich daraufhin denOskar Kokoschka Bund, der dem nationalsozialistischen Kunstgeschmack entgegenzuwirken suchte. 1938 floh Kokoschka nach der Mobilmachung in der Tschechoslowakei nach England; 1946 wurde er englischer Staatsbürger (erst 1975 nahm er wieder die österreichische Staatsbürgerschaft an). Er gründete die Schule des Sehens, eine Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg und übersiedelte 1953 in die Schweiz. Kokoschka war Teilnehmer der documenta I, II und III und erhielt zahlreiche internationale Ehrungen und Preise. In dem Geburtshaus Kokoschkas in Pöchlarn finden heute regelmäßige Ausstellungen statt. Gemälde Kokoschkas befinden sich in den wichtigsten Museen für Moderne Kunst in Deutschland und Österreich, in der National Gallery of Scotland und der Nationalgalerie in Prag sowie im Museum of Modern Art in New York. (


Veranstaltungshinweise:

Am 04.03.2016 445 Papierarbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts

Maße: 19 x 28,2 cm

datiert


Schätzpreis: 2.800,-  EURO

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