
Georg Tappert war Schüler von Schmid-Reutte an der Akademie in Karlsruhe. Von 1907 bis 1909 betriebt Tappert die Kunstschule in Worpswede. 1910 wurde Tappert Mitbegründer der Neuen Secession Berlin und gründete 1910 erneut eine Kunstschule in Berlin, diesmal mit Moriz Melzer. Seit 1913 war er Lehrer an der Königlichen Kunstschule Berlin und an der privaten Berlin-Wilmersdorfer Kunstschule. 1919 wurde er Lehrer an der Staatlichen Kunstschule Berlin und an der Reimann-Schule. 1918 Mitbegründer der Novembergruppe Berlin. 1933 wurde er erst vorübergehend für ein halbes Jahr aus dem Lehramt entlassen, 1937 endgültig und mit Ausstellungs- und Malverbot belegt. Seit 1945 wieder Professor der Hochschule für bildende Kunst in Berlin. 1953 wurde Tappert das große Bundesverdienstkreuz verliehen.
Biographie ● Literatur ● Arbeiten |

Thieme-Becker, XXXII, 1938, S. 438
Vollmer, Bd, IV, 1992, S. 418
Katalog «Georg Tappert – Das Vermächtnis», Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloss Gottorf, 1994
Gerhard Wietek ,Werkverzeichnis «Georg Tappert», München, 1980
Wietek, Gerhard: Georg Tappert. Werkverzeichnis der Druckgraphik, Köln 1996
Georg Tappert. Deutscher Expressionist, Ausst.-Kat., Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloß Gottorf, Schleswig, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Nürnberg 2005
Biographie ● Literatur ● Arbeiten |