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Ferdinand Konrad Bellermann, Landschaft in Venezuela

Ferdinand Konrad Bellermann, Landschaft in Venezuela

Öl auf Holz. Unten rechts signiert. 40 x 55,5 cm. - An den Rändern mit geringfügigen Farbverlusten unter der Rahmenleiste.

Losnummer: 1


Provenienz: Privatbesitz Berlin, in den 1920er Jahren erworben, seitdem Familienbesitz. - "Beim Anblick des herrlichen großartigen Küsten Gebirges ward mir recht klar wie wenig bloße Reisebeschreibungen, selbst die besten nicht ausgenommen, im Stande sind, eine richtige Schilderung von dem fremden Eigenthümlichen Charakter eines Landes zu geben", schrieb F. Bellermann bei seiner Ankunft in Venezuela am 10.7.1842. Fast vier Jahre blieb der Berliner Maler mit Unterstützung des Preußischen Königshauses in dem südamerikanischen Land, das er auf den Spuren seines Förderers Alexander von Humboldt bereiste. Nach Berlin kehrte er mit einem großen Vorrat an künstlerischen Studien zurück, von dem er zeitlebens zehrte, was ihm den Titel "Urwald-Maler" eintrug. Die Vegetation und die geographischen Gegebenheiten hatte er nach dem Vorbild Humboldts studiert. Sie wurden immer wieder Motive in seinen künstlerischen Sehnsuchtsbildern vom fernen, exotischen Südamerika. Der gebürtige Thüringer hatte in Weimar die Freie Zeichenschule besucht, er lernte dort Friedrich Preller den Älteren kennen, der später in Berlin sein Lehrer und Freund wurde. Zuvor wurde Bellerman jedoch Schüler von Karl Blechen und Wilhelm Schirmer an der Berliner Akademie, die ihre Schüler zu eifrigen Naturstudien im Berliner Umland anhielten. Preller hingegen unternahm mit seinen Studenten ausgedehnte Reisen, um ihren Blick für die unterschiedlichen Charaktere von Landschaften zu schulen. Als ein Hamburger Kaufmann einen Landschaftsmaler für eine Reise nach Südamerika suchte, ergriff der junge Künstler die Gelegenheit zur Reise in die exotische Fremde. Nach der Rückkehr 1845 fanden seine Gemälde mit südamerikanischen Darstellungen großes Interesse und zahlreiche Sammler. Er wurde Zeichenlehrer am königl. Friedrich-Wilhelm Gymnasium. Anfang der 1850er Jahre erhielt er den bedeutenden Auftrag für zwei Wandgemälde im Neuen Museum auf der Museumsinsel. 1857 wurde er Professor für Landschaftsmalerei an der Berliner Akademie, Werke von ihm waren auf den Weltausstellungen in Wien und Paris ausgestellt. Das preußische Königshaus erwarb insgesamt 19 Arbeiten von ihm, nicht selten durch Vermittlung A. von Humboldts. Obwohl er zu den bedeutendsten deutschen Landschaftsmalern seiner Zeit zählte, verblasste sein Ruhm schnell. Seine exakt schildernde, an klassisch-akademischen Traditionen festhaltende Malweise war aus der Mode gekommen, der Impressionismus begann seinen Siegeszug in einem sich wandelnden Kunst- und Ausstellungsbetrieb.


Veranstaltungshinweise:

Am 27.04.2007 Auktion 48: Kunst vor 1900 - Moderne Kunst und Künstlergraphik


Schätzpreis: 25.000,-  EURO

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