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In diesem Frühjahr stellen wir vom 28. Februar bis zum 2. März auf der art KARLSRUHE aus. Neben unserem vertrauten Programm mit ausgewählten Zeichnungen und Aquarellen der Klassischen Moderne, etwa von Max Beckmann, Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, August Macke, Otto Mueller, Ernst Wilhelm Nay, Hans Reichel, Christian Rohlfs, Oskar Schlemmer und Werner Tübke zeigen wir erstmals in einer Sonderschau Papierarbeiten der 1920er bis 30er Jahre von Gretel Haas-Gerber (1903 – 1998), die gerade in der Städtischen Galerie Offenburg mit einer Retrospektive gewürdigt wurde.
Gretel Haas-Gerber gehört zu jener Künstlergeneration, die zwischen die Zeiten geriet. Das Frühwerk entfaltet sich nach dem Studium in den 1920er Jahren in Karlsruhe und München zwischen der Neuen Sachlichkeit und expressivem Realismus; gleichermaßen inspiriert von Otto Dix und Paula Modersohn-Becker. Mit einfühlendem Blick befasst sich die Künstlerin mit jenen Menschen, die im Schatten der glanzvollen 20er Jahre leben. In der Abgeschiedenheit auf dem Land findet sie, wie viele Künstler ihrer Generation, Motive des einfachen Lebens, die sie in einer reduzierten, starken Formensprache einfängt. Bereits 1933 wird ihre Kunst als „entartet“ eingestuft und erst Ende der 1960er Jahre beginnt für die Künstlerin mit einem erneuten Studium eine zweite künstlerische Schaffensphase, in der ein beeindruckendes Spätwerk entsteht. Wir freuen uns sehr, mit Gretel Haas-Gerber eine spannende neue Entdeckung des Kunsthandels präsentieren zu können.
Thole Rotermund Kunsthandel finden Sie an Stand Nr. H07 in der Halle 3 während der Öffnungszeiten (12-20 Uhr, Sonntag 11-19 Uhr) der art KARLSRUHE
Mobil-Tel.: 0172 – 42 12 822.
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