 2007 wurde Andreas Eriksson auf der Art Basel der renommierte Baloise Art Prize verliehen, der in 2008 mit einer Einzelausstellung im MUMOK, Wien verbunden ist.
Seine für Basel konzipierte Installation mit Fotografien, Malerei und einer Bronzeskulptur beruht auf den Erlebnissen, Eindrücken und Reflektionen während seiner täglichen ausgedehnten Spaziergänge mit seinem Hund – so der Künstler in einem Gespräch.
Dem ging voraus, dass Andreas Eriksson, der wie viele junge skandinavische Künstler Anfang 2000 nach Berlin kam, aufgrund einer Hypersensibilität gegenüber Elektrosmog die Stadt verlassen musste und sich nach Schweden in eine entlegene Region zurückzog.
Auf seinen täglichen Gängen erlebt Eriksson bei der genauen Betrachtung der Natur immer wieder Augenblicke höchster Konzentration. Seine künstlerische Produktion nähert sich diesen Erlebnissen in einem vielschichtigen und verzweigten Verfahren und mit hoher Präzision. Dabei entstehen dokumentarische Aufzeichnungen, unmittelbare malerische Gesten und metaphorische Bilder und Objekte.
Mit erstaunlicher Leichtigkeit schafft Eriksson die Integration von Fotografie, Malerei und Skulptur in eine komplexe Gesamtinstallation.
Die Jury in Basel bezeichnete seine Installationen als „eindrucksvolle Selbstbildnisse voller Ruhe und Geheimnis“.
Für unsere Ausstellung entstanden neue „Shadow-Paintings“ sowie keramische Skulpturen, Fotografien und Papierarbeiten, die unmittelbar an die in Basel gezeigten Arbeiten anschließen.
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