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Dagobert Peche, Spielzeugstadt, um 1918

Dagobert Peche, Spielzeugstadt, um 1918

Ausführung: Wiener Werkstätte, Wien
Holz, Goldpapier, bemaltes Papier, verglaster Stülpdeckel
6,5 x 21,2 x 17 cm

Losnummer: 948


16 Gebäude farbig bemalt mit Türen und Fenstern, Dächer aus Goldpapier bzw. aus bemaltem Papier, schmale Borten aus Goldpapier. Kasten aus Holz, mit Buntpapier ausgeschlagen, hellblau marmoriert mit vertikalen Wellenlinien und Tupfen, Boden mit Spiegeln ausgelegt, Deckel mit umlaufender, goldener Papierleiste, zweifach gestanzter Zahnrand. Zwei Häuser mit originalen Papieretiketten bez.: C 86 bzw. 103 - C 185 Peche (Tinte, handschriftlich), einige Gebäudemotive mit Nummern bezeichnet (in Bleistift). Unterseite des Kastens mit schwarzem Papierbezug, mit den Künstlerinitialen sign. und bez.: D.P. / WW (ligiert) / L.T.(geprägt, gold ausgerieben), mit rundem Klebeetikett handschriftlich bez.: M 950, W.W ,19 (Filz- und Bleistift).


Zustand:
Wenige Gebrauchs- und Altersspuren, insgesamt sehr gute Erhaltung; zwei Papierleisten lose bzw. eingerissen.


Zusatz:
Die Identität des Verfertigers des Spielzeugs 'L.T.' ist nicht geklärt. Dagobert Peche studierte an der Technischen Hochschule in Wien bis 1910 und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien 1908-1911. Er trat 1915 in die Wiener Werkstätte ein, der er bis zu seinem frühen Tod 1923 als führendes und stilbildendes Mitglied angehörte. 1917-18 leitete Peche die Züricher Filiale der Wiener Werkstätte und entwarf auch die Einrichtung des Geschäftes. Einen ersten großen öffentlichen Erfolg hatte er 1913 bei der Tapetenausstellung der Wiener Werkstätte. Peches Augenmerk lag auf dem Ornamentalen, er gab aber auch 'dem Funktionalen Eleganz und nahm der Sachlichkeit ihre Nüchternheit durch Anmut und Ungezwungenheit' (G. Fahr-Becker, Wiener Werkstätte 1903-1932, Köln 1994).


Literatur:
Vgl. Werner J. Schweiger, Wiener Werkstätte, Kunst und Handwerk 1903-1932, Augsburg 1995, S. 78, Abb. oben und unten links; Ausst. Kat. Die Überwindung der Utilität, Dagobert Peche und die Wiener Werkstätte, Hrsg. Peter Noever, Österreichisches Museum für Angewandte Kunst, Wien 1998, S. 250, Nr. 145, Text S. 347.


Veranstaltungshinweise:

Am 15.04.2008 Auktion 41: Jugendstil – Art Déco mit bedeutenden Objekten aus einer deutschen Privatsammlung


Schätzpreis: 6.600,-  EURO

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