Losnummer: 155
Farbloses Glas mit polychromer, leuchtender Transparentemailbemalung. Hochgezogener Fuß mit gotisierender Bordüre in Blau und Gold. Silbergelb gebeizter Nodus. Auf der glockenförmigen Kuppa frontales Rechteckfeld mit Schlossansicht und Berglandschaft nach einem Stich von Georg Matthäus Vischer. Rechts unterhalb signiert "Mohn F. 1573". Rückseitig in Frakturschrift "VOESTEN PITTEN." Unterhalb des Lippenrandes gotisierende Bordüren. Lippenrand mit kurzem, kaum sichtbaren Sprung und min. rest. H. 19,5 cm
Gottlob Samuel Mohn (4.12.1789 - 2.12.1825) arbeitete zunächst bei seinem Vater Samuel Mohn. Er erhielt u.a. Zeichenunterricht von J. Schnorr von Carolsfeld und an der Dresdener Akademie. Seit 1811 lebte er in Wien, wo er eine eigene Werkstatt für Glasmalerei errichtete. Besonders beliebt waren seine mit transparenten Emailfarben bemalten Hohlgläser mit Landschafts- und Architekturansichten. Aus der Sammlung Prof. Dr. Zoedler.
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