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Bedeutendes chinesisches Kunsthandwerk aus Schweizer Privatsammlungen

Palastteppich aus der Verbotenen Stadt, Qing-Dynastie

Die Asiatica-Auktionen bei Koller Zürich vereinen stets bedeutende Skulpturen und wertvolle Objekte aus China, Tibet, Nepal sowie Kunsthandwerk aus Indien, Japan und Südostasien. Diesmal befinden sich unter den zumeist aus Schweizer Privatsammlungen stammenden Werken kostbare buddhistische Figuren wie ein tibetischer Kapaladhara Hevajra aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts für CHF 100 000 bis 150 000 und ein kaiserlicher Teppich aus der Verbotenen Stadt.

Zu den Toplots aus dem Angebot alter chinesischer, tibetischer und nepalesischer Kunst gehört ein Paar grosse chinesische Räuchergefässe mit Émail Cloisonné, das im 18. Jahrhundert gefertigt wurde. Neben ihrer beträchtlichen Höhe von rund einem Meter verfügen sie über bemerkenswerte Henkel in Form von Elstern, die als Freudenbringer gelten. Die Räuchergefässe stammen aus der Qianlong-Periode und waren einst im Besitz einer einflussreichen Adelsfamilie. Die Schätzung liegt bei CHF 150 000 bis 250 000 (Lot 205).

Eine weitere Rarität ist die tibetische Figur des Kapaladhara Hevajra aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die 19,5 cm hohe, feuervergoldete Kupferfigur wurde in den 60er-Jahren von einem Schweizer Sammlerpaar in Nepal erworben und besticht durch hervorragende Qualität, Dynamik, Pracht und reiche Stein- und Glaseinlagen. Ihr Preis liegt bei CHF 100 000 bis 150 000 (Lot 120).

Als weiteres Spitzenobjekt ist ein kaiserlicher Teppich zu nennen, der für den Palast der Himmlischen Klarheit (Palace of Heavenly Purity) in der Verbotenen Stadt gefertigt wurde. Er trägt die Inschrift «zum kaiserlichen Gebrauch» und wird auf CHF 25 000 bis 35 000 geschätzt (Lot 302).

Bedeutend ist zudem der 92 x 60 cm grosse Thangka des Arhat Bakula aus dem 18. Jahrhundert, der 1980 bei Koller erworben wurde und sich seither im selben Privatbesitz befand. Der als älterer Mann im Mönchsgewand dargestellte Bakula gehört zu den 16 grossen Arhats. Auf einem prunkvollem Thron sitzend, hält er einen juwelenspeienden Nakula in seinen Händen, während einem sprudelnden Gewässer ein Drache entsteigt. Die Szene wird von einem Brokatrahmen umfasst und mit einer Schätzung von CHF 20 000 / 30 000 ausgerufen (Lot 170).

Zwei weitere Toplots stammen aus Indien und Pakistan: ein 70 cm grosser sitzender Jina aus Sandstein, der im 10./11. Jahrhundert gefertigt wurde und auf CHF 20 000 bis 30 000 geschätzt wird (Lot 423), sowie ein sehr seltener stehender Bronzebuddha der Gandhara-Kultur aus dem 6. Jahrhundert für CHF 40 000 bis 60 000 (Lot 420).

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion A173AS: Asiatica

Quelle: © Koller Auktionen AG

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