|
 | 
 | 

|  | Adolph Amberg, Paar Girandolen aus dem Hochzeitszug, Berlin, KPM, 1913 und 1914 |  | Porzellan, Vergoldung. Zisilierte Bronzemontierung. Der Leuchterschaft als Dattelpalme gestaltet, aus deren Krone neben den Früchten auch die sechs Leuchterarme hervorkommen. In der Krone sitzen je ein Knabe und ein Mädchen, die von den Früchten naschen. Die Segmente des Schaftes und die Godronierungen der Tüllen und Traufschalen vergoldet. Die Vergoldungen an den Füßen minimal unterschiedlich. Blaumarke Zepter, rote Reichsapfelmarke. Der Leuchter mit dem Knaben mit Eisernem Kreuz und Jahresbuchstaben O für 1914, der Leuchter mit dem Mädchen mit Jahresbuchstaben N für 1913. H 59 und 60 cm. |  | |
| Losnummer: 63
Literatur
Vgl. Bröhan, "Berliner Porzellan vom Jugendstil zum Funktionalismus", Kat. 186.
Ambergs berühmter Hochzeitszug stellt einen der Höhepunkte der Porzellanplastik des Jugendstils dar. Neben den 20 Figuren gehörten auch Jardinieren, Fruchtschalen und das Girandolenpaar zum Umfang des Tafelschmucks, der in einer Ausführung in Silber eigentlich die Hochzeitstafel von Kronprinz Wilhelm und Cecilie zu Mecklenburg hätte schmücken sollen. Die hohe Qualität der Entwürfe führte schließlich dazu, dass die KPM diese erwarb und zwischen 1908 und 1910 erstmals in Porzellan ausführte.
 |  |  |  Veranstaltungshinweise: Am 30.04.2016 Auktion 1065: Berlin Auktion - Russisches Porzellan und Zeichnungen |  | | Schätzpreis: 6.000 - 8.000 EURO
|  |  |
Zurück © Kunsthaus Lempertz KG, Köln |
| | 

|

 |
 |