Marco Ricci, 1676 Belluno - 1729 Venedig, Bergige Landschaft mit zwei Mönchen und einem Eremit. Tempera auf Ziegenhaut, 29,8 x 43,7 cm. Unter Glas gerahmt. |
Losnummer: 2121
Provenienz
Schweizer Privatsammlung. - Kunsthandlung W. M. Brady & Co, New York. - Deutsche Privatsammlung.
Ausstellungen
Pfäffikon, Seedamm-Kulturzentrum / Genf, Museé d´art et d´histoire 1978: Venezianische Kunst in der Schweiz und in Liechtenstein, Ausstellungskatalog S. 173, Nr. 151 (Abbildung).
Literatur
A. Scarpa Sonino: Marco Ricci, Mailand 1991, S. 154, Nr. 72, Abb. 238.
Seine erste Ausbildung erhielt Marco Ricci wahrscheinlich bei seinem Onkel Sebastiano Ricci, mit dem er Zeit seines Lebens in Verbindung blieb. Während Sebastiano sich vor allem der Figurenmalerei mit mythologischen oder religiösen Inhalten widmete, entdeckte Marco schon früh eine Gattung für sich, die in Venedig wenig kultiviert wurde und in der er rasch zum führenden Repräsentanten aufsteigen konnte - die Landschaftsmalerei. Ein charakteristisches Werk für seine unverwechselbar „venezianische“ Handschrift ist diese Voralpenlandschaft, in der der flackernde Farbauftrag und das auf diagonalen Linien basierende Kompositionsschema des „Settecento Veneziano“ unmittelbar ins Auge fallen.
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