Losnummer: 16
Provenienz:
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
Das Gemälde ist nicht im Werkverzeichnis von Fritz Löffler aufgeführt. Es wird in den ersten Band des in Vorbereitung befindlichen neuen Oeuvrekatalogs aufgenommen. Zu dem Werk liegt ein Gutachten von Prof. Dr. Rainer Beck, Coswig, vom 26. Februar 2014 vor.
Als Otto Dix dieses Bild malt, studiert er an der Königlichen Sächsischen Kunstgewerbeschule in Dresden. Zu dieser Zeit sucht der Künstler nach eigenen Ausdrucksmöglichkeiten, wobei er Inspirationen von den italienischen Meistern des 15. und 16. Jahrhunderts sowie von den Impressionisten und den Wegbereitern des Expressionismus erhält. Insbesondere Vincent van Gogh beeindruckt ihn sehr, von dem er 1912 Arbeiten in einer Ausstellung der Galerie Arnold sieht. Unter dem Einfluss des neu Entdeckten schafft Dix in diesem Jahr unter anderem eine Reihe von Boots- und Flussbildern an der Elbe (siehe WVZ. Löffler, WVZ.-Nrn. 1912.9, 1912.11 und 1912.12). Zu ihnen gehört auch unser Gemälde, dessen Kompositionsweise, Farbpalette und Duktus charakteristisch für die frühe Schaffensphase des Malers sind.
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