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|  | Bibliotheksschrank Bibol trois pleines, Entwurf von Jacques-Émile Ruhlmann, um 1923 |  | Elsbeere auf Mahagoni, Elfenbein, Metall. H 151,5, B 147,5, T 55 cm.
Nach einem Entwurf von Jacques-Émile Ruhlmann, um 1923, möglicherweise produziert von Alfred Porteneuve. |  | |
| Losnummer: 71
Liste der Arbeiten
Nr. 2035AR-2334NR bei Camard, Ruhlmann, Catalogue raisonné, New York 4/2014.
Literatur
Zum Leben von Porteneuve s. Duncan, Art Deco Furniture, London 1984, S. 127.
Alfred Porteneuve wurde 1896 in Paris geboren. Während seines Architekturstudiums an der Ecole Supérieure des Beaux-Arts arbeitete er bereits mit seinem Onkel, dem berühmten Dekorateur Jacques-Emile Ruhlmann zusammen, in dessen Firma er wohl schon um 1920 eingetreten war. Mit ihm und anderen Künstlern und Designern gemeinsam beteiligte er sich 1925 an der Gestaltung des Pavillons "Hôtel du Collectionneur" auf der Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes, für den z.B. François Pompon seinen berühmten Eisbären entworfen hatte.
Nach Ruhlmanns Tod 1933 war sein Neffe für die Ausführung der laufenden Aufträge und die Inventarisierung des Bestands verantwortlich. 1934 eröffnete Alfred Porteneuve sein eigenes Haus und produzierte unter eigenem Namen, weiterhin auch die Modelle von Ruhlmann. Er stattete zahlreiche Privatwohnungen, Büros und 1938 die SS Pasteur für die Norddeutsche Lloyd aus. Zu seinen bekanntesten Objekten gehört auch das Podium im Palais des Nations in Genf. Porteneuve starb 1949.
 |  |  |  Veranstaltungshinweise: Am 17.09.2019 Auktion 1137: The Modern Style - From Art Nouveau to Art Deco 1900-1930 |  | | Schätzpreis: 7.000 - 10.000 EURO
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