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Gerhard Marcks, Schwimmerin II, 1938/1952

Gerhard Marcks, Schwimmerin II, 1938/1952

Bronzeplastik. Höhe 167,2 cm. Auf der Plinthe vorne rechts mit dem Künstlersignum sowie hinten links mit dem Gießerstempel "H. NOACK BERLIN" versehen. Eines von mehr als 4 Exemplaren; posthumer Guss. - Mit schöner dunkelbrauner Patina. - Auf dem linken Oberschenkel mit winzigen punktförmigen Bereibungen.

Losnummer: 27


Gerhard Marcks hat die "Schwimmerin II " nach dem Porträt seiner 1916 geborenen Tochter Brigitte gearbeitet. 1952 nimmt der Künstler an der Plastik von 1938, welche Brigitte in Lebensgröße und mit trainierter, ausgeprägter Muskulatur zeigt, noch einmal geringfügige Änderungen in Bezug auf die Frisur vor. Als Modell diente ihm hierfür seine 1921 geborene, zweite Tochter Ute.

Die bedeutende Plastik "Schwimmerin II" - von der sich u.a. ein Exemplar in der Berliner Nationalgalerie und ein weiteres im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld befindet - verdeutlicht Marcks' Rezeption der klassichen und archaischen Antike, umgesetzt in seiner individuellen 'Handschrift'. Sie zeigt in dem persönlichen Porträt die allgemeingültige, überzeitliche Darstellung der jeder sportlichen Aktivität vorausgehenden kontemplativen Konzentration.

"In den Konstanten des Stehens, Sitzens, Kauerns, Liegens spürte er den Stimmigkeiten einer äußeren und inneren Bewegtheit auf, ging dem Zusammenspiel und Wohlklang eines jeweiligen Formenkanons nach, erkundete den Rhythmus eines Linien-, Volumen- und Achsenverlaufs. Zumal beim weiblichen Akt ging es ihm im Ergebnis vor allem um eines: um das Schöne." (Martina Rudloff, Venus Urania hat keinen Namen, in: Gerhard Marcks-Stiftung 1993, op.cit., S. 101)

Werkverzeichnis
Rudloff 354; Marcks, Werk-Tagebuch Gips/Bronze 197

Provenienz
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (direkt vom Künstler erworben)

Literaturhinweise
Adolf Rieth, Gerhard Marcks, Recklinghausen 1959, S. 17; Jutta Schmidt, Einige Gedanken zur realistischen Plastik des 20. Jahrhunderts, in: Bildende Kunst, 1968, Heft 9, mit Abb. S. 471; Ursula Frenzel, Gerhard Marcks 1889-1981, Briefe und Werke, München 1988, S. 100; Gerhard Marcks-Stiftung (Hrsg.), Gerhard Marcks und die Antike, Bremen 1993, unpag. mit drei ganzseitigen Abbildungen

Ausstellung
Vgl. u. a. Berlin 1938 (Galerie Buchholz), Bildhauerkunst, Kat. Nr. 18 mit Abb. des Gipses; Hamburg 1940 (Kunstverein), Deutsche Bildhauer der Gegenwart, Kat. Nr. 113; Hannover 1949 (Kestner-Gesellschaft), Gerhard Marcks, Kat. Nr. 18; Kassel 1955 (Dokumenta I), Kat. Nr. 385; Köln/Berlin/Bremen 1989/1990 (Josef Haubrich-Kunsthalle/Nationalgalerie/Gerhard Marcks-Haus), Gerhard Marcks 1889-1981. Retrospektive, Kat. Nr. 202, mit Farbabb. S. 201; Jena 2004 (Galerie im Stadtmuseum), Gerhard Marcks. Zwischen Bauhaus und Dornburger Atelier, Kat. Nr. I/25, mit Farbabb.


Veranstaltungshinweise:

Am 04.06.2024 Auktion 1247: Evening Sale - Moderne Kunst + Zeitgenössische Kunst


Schätzpreis: 150.000,-  EURO

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