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Frühe Maillol-Bronzen einer bedeutenden Sammlung im Herbst bei Lempertz

Aristide Maillol, Pendule, dite Les Deux Soeurs, 1902

Aristide Maillol definierte kurz nach 1900 seinen Stil als Bildhauer. Lempertz versteigert am 4. und 5. Dezember 2025 eine bedeutende Sammlung von 13 Bronzegüssen aus dieser Zeit.

Für Aristide Maillol war das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die entscheidende Phase seiner künstlerischen Entwicklung. Lempertz versteigert am 4. und 5. Dezember 2025 eine herausragende Sammlung von 13 frühen Güssen aus dieser Zeit.

Dabei sollte sich Maillols Zusammenarbeit mit dem Kunsthändler Ambroise Vollard als Durchbruch erweisen: Ihre Verträge von 1902 und 1907 ermöglichten Maillol die Umsetzung seiner Arbeiten durch den berühmten Gießer Florentin Godard, der eine wesentliche Rolle in der Entwicklung der Bronzeplastik jener Epoche spielte. Unter diesen Bedingungen entfaltete Aristide Maillol seinen intimen und sinnlichen Stil, für den er heute berühmt ist und der sich in 22 Werken aus dieser Phase zeigt. Zu seinen berühmtesten Bewunderern damals gehörten Größen wie Auguste Rodin und Harry Graf Kessler. In unserer Zeit beschäftigt sich die Kunstgeschichte ausführlich mit dieser Phase, wie jüngst Ursel Berger im 2021 erschienenen Katalog der Maillol-Skulpturen aus der Zusammenarbeit mit Vollard.

Die Arbeiten dieser Zeit befinden sich heute in den bedeutendsten Sammlungen wie dem Metropolitan Museum of Art, dem Musée Rodin in Paris oder auch dem Städel Museum in Frankfurt am Main. Neun dieser Werke sind Teil einer Sammlung, die am 4. und 5. Dezember 2025 bei Lempertz in Köln versteigert wird. Dazu gehören etwa die „Femme à genoux“ oder die „Baigneuse debout“. Die „Baigneuse Renoir“ verdankt ihren Namen dem Umstand, dass sie in mehreren Gemälden von Renoir zu sehen ist, einem weiteren Bewunderer der Kunst Aristide Maillols. Auf das Projekt, eine Uhr zu gestalten, ging „Les Deux Soeurs – dite la Pendule“ hervor, von denen nur zwei weitere Exemplare bekannt sind.

Ergänzt wird diese Sammlung zudem durch frühe Werke Maillols wie „La Lavandiere articulée“ von 1896. Die 1900 geschaffene „Jeune fille assise se voilant les yeux“ – ein weiteres Exemplar befindet sich im Baltimore Museum of Art - aus der Weyhe Gallery in New York sowie der „Tête du Printemps“, der aus der lebensgroßen Figur stammt, die 1911 für den russischen Sammler Ivan Morosov geschaffen wurde, belegen das internationale Ansehen Maillols. Neben dem Relief „Femme assise“ ist dies das einzige Stück der Sammlung, das nicht von Florentin Godard gegossen wurde.

Eine Besonderheit ist zudem ein seltener beweglicher Türklopfer aus der Nabis-Zeit (Sammlung John Hay Whitney).

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion 1278: 50 Lots – My Choice – Jubiläumsauktion Henrik Hanstein
Auktion 1279: Moderne und Zeitgenössische Kunst - Day Sale

Quelle: © Kunsthaus Lempertz

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