Ring mit späthellenistischer Kamee, 1. Jh. v. Chr., die Ringmontierung Ende 18. Jh.
14 kt Rotgold/18 kt Gelbgold. Zweifarbiger Sardonyx (ca. 22 x 19 x 7,5 cm) mit fein geschnitzter Darstellung einer antiken Kommödienmaske. Kantige Schiene in U-Form. Ringkopf mit gewölbtem punziertem Rahmen in Feingoldfarbe. Stein mit minimalen Bestoßungen. RW 50,5 cm. Gewicht 9,8 g.
Losnummer: 1
Provenienz
Österreichische Privatsammlung
Bei der Maske handelt es sich um die Figur des komischen Sklaven aus der griechischen Kommödie. Die Ringmontierung mit kantiger Schiene und bombiertem Rahmen spricht dafür, dass der Ring nicht zum Tragen gedacht war, sondern zum privaten Antikenstudium in einer Daktyliothek aufbewahrt wurde. Dieser Ringtypus findet sich in mehreren klassizistischen Sammlungen antiker Glyptik, so beispielsweise in den Gemmensammlungen des Duc d'Orléans und der Eremitage in St. Petersburg.