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|  | Netsuke eines großen lachenden sennin, 18./frühes 19. Jh. |  | Hirschhorn
Vornübergebeut im Gleichgewicht auf einem Bein stehend, um die Hüften ein Blattschurz und anhängend eine Kalebasse, um den Hals ist ein Band gebunden von dem Früchte hängen, wahrscheinlich Mispeln (biwa). Während die rechte Hand auf dem angezogenen Knie ruht, liegt die linke am Ohr. Im geöffneten Mund befindet sich eine lose Kugel.
H 8 cm |  | |
| Losnummer: 311
Der Sammler kommentierte dieses Netsuke: “u. U. mein bestes Hirschhornstück“. Tatsächlich ist das Stück eine Meisterleistung der Hirschhornverarbeitung.
Das Netsuke ist aus einer Gabelung eines Hirschgeweihs, wahrscheinlich aus der Krone, geschnitzt. Der Markknochenraum ist ausgehöhlt und bildet den Schnurkanal, der an diesem Netsuke an einer Bohrung am Oberarm austritt. Am gegenüberliegenden Ende des Hohlraums, war es nicht nötig, das poröse Material auszupflocken. Der Schnitzer muss mit dem Material Hirschhorn und dessen Struktur gut vertraut gewesen sein, so dass er die festen massiven Stellen der Sprossen und das Innere der Stange optimal nutzen konnte.
Provenienz
Sammlung Frank Lapisch (1934-2002)
 |  |  |  Veranstaltungshinweise: Am 12.12.2025 Auktion 1281: Asiatische Kunst |  | | Schätzpreis: 5.000 - 7.000 EURO
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