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Yes, we Schell! Eine Hommage an Maria Schell

Vintage Schminkkoffer von Maria Schell, Louis Vuitton, Paris

Die österreichisch-schweizerische Schauspielerin Maria Schell (15.1.1926 - 26.4.2005) gehörte in den 1950er und 1960er Jahren zu den größten Stars des deutschen Films. Aus Anlass ihres Geburtstags, der sich am 15. Januar zum 100. Mal jährt, überließ Maris Schells Tochter, Marie Theres Relin, NEUMEISTER einen kleinen Teil des Nachlasses ihrer Mutter sowie eigene, persönliche Erinnerungsstücke. Vom 12.bis 24.11.2025 werden diese Objekte, darunter zahlreiche persönliche Erinnerungsstücke, von NEUMEISTER in der Only-Online-Sonderauktion "Yes, we schell!" versteigert.

Online Only Sonderauktion mit Kunstwerken aus dem Nachlass von Maria Schell
Start 12.11.2025, 10 Uhr
Ende 24.11.2025, 19 Uhr powered by Lot-tissimo


Lot 1000
Armreif mit Rubinen und Diamanten von Maria Schell
München, 1950er Jahre, HANNS ROTHMÜLLER
Schätzpreis 22.000,--/30.000,--

"Maria Schells Lebensschmuck. Es gibt kaum Fotos ohne diesen Schmuck. Es schien, als wäre der Schmuck mit ihr verwachsen. Das war meine Mami. Und ich spüre noch heute, wie sie mir zärtlich über den Kopf streicheln wollte und ich ungewollt einen Schlag erhielt - das Gold, es war so massiv. Das tat ihr dann immer schrecklich leid, wenn ich zusammenzuckte und den Kopf wegdrehte. Erst jetzt, als ich es hervorholte und liebevoll zu putzen begann, las ich das eingravierte Datum. Was hat denn meine Mutter am 26.04.1957 gemacht? Wie praktisch, wenn man das Internet befragen kann. Es war ihr Hochzeitstag mit Horst Hächler. Sie ließ sich also am Tag ihrer Heirat - im wahrsten Sinne des Wortes - "goldene Handschellen" anlegen, die sie quasi bis zu ihrem Tod am 26.04.2005 nicht mehr ablegte. Man beachte das Datum." (Marie Theres Relin)

Lot 1003
Vintage Schminkkoffer von Maria Schell
Louis Vuitton, Paris
Um 1985-1995
Schätzpreis EUR 1.200-1.500

"Der Louis Vuitton-Beautycase von Maria Schell. Hier tobte sich ihr ganzes Leben auf engstem Raum aus. Dieser Schminkkoffer begleitete sie überall hin. Zu Dreharbeiten, auf Reisen und wenn sie daheim war, stand der Koffer offen da mit Fotos und Erinnerungen, kleinen Geschenken, die man ihr gemacht hatte. Es war meine Schatzkiste, und ich war die Prinzessin, die Zugang hatte." (Marie Theres Relin)

Lot 1006
2tlg. Set: Abendkleid und Goldene Kamera Marie Theres Relin
Ralf Rainer Stegemann, Haute Couture, München
1987
Schätzpreis EUR 900-1.200

"Meine GOLDENE KAMERA hat eine eigene Geschichte. Ich bekam 1987 für meine Rolle in dem Fernsehspiel 'Das unverhoffte Glück' (Regie: Franz Josef Wild) die GOLDENE KAMERA als beste Nachwuchsschauspielerin. Dieser Preis löste eine 'Familienkrisensitzung' aus, in welcher Maximilian und meine Mutter empfahlen, die GOLDENE KAMERA nicht anzunehmen, denn meine Leistung wäre nicht dementsprechend gewesen.
Ich, gerade mal neunzehn, heulte wie blöde, Immy und Penny McLean, die zu Besuch waren, wurden zu Furien und verteidigten mich. Mir war unverständlich, dass eine Mutter nicht vor Stolz platzt, wenn ihr Töchterchen einen solchen Preis erhält. Heute weiß ich, dass auch das nur eine von vielen Wiederholungen in der Familiengeschichte war. Auch die Preisverleihung war alles andere als schön. Blacky Fuchsberger überreichte mir den Preis mit den Worten 'ich sähe aus wie meine Mutter...' und jeder, der mir im Anschluss gratulierte, erklärte mir, ich hätte die gleichen Augen wie meine Mutter, die gleiche Stimme...und überhaupt...Ich dachte schon, ich BIN meine eigene Mutter.
Weinend lief ich von der Verleihung ins Hotel, während meine Mutter 'ihren' Erfolg lebte.
Heute muss ich darüber lachen. Ich hätte damals auch souverän agieren können. Als ich aber mein Kleid, dazu die wohlaufgehobene Rechnung, die Einladung und meine leicht verrostete GOLDENE KAMERA sah, entschloss ich mich, an irgendjemanden, der daran Freude hat, meine Ehrung abzutreten." (Marie Theres Relin)

Lot 1021
Autograph
Erzherzogin Maria Theresia von Österreich
1717 Wien - 1788 ebenda
Schätzpreis EUR 500-600


Dankesschreiben an Graf Spada

Brief in italienischer Sprache m. eh. Unterschrift. Pressburg [Bratislava]. 29.VIII.1740. 1 S. BA 12,4 x 16,3 cm.
Seit dem Tod Ihres Vaters, Kaiser Karls VI., im Herbst 1740 war Maria Theresia regierende Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen etc. 1736 hatte sie Franz Stephan von Lothringen (1708 Lunéville - 1765 Innsbruck) geheiratet, seit 1737 als Franz II. Großherzog der Toskana und ab 1745 als Franz I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
Im vorliegenden Schreiben bedankt sich die Erzherzogin bei Graf Spada für die Übersendung von zwei Sätteln aus Paris, die ihre Schwägerin Prinzessin Anna Charlotte von Lothringen erhalten sollte. Im Gegenzug dazu scheint der Sohn des Grafen Spada eine Anstellung in einem Regiment Franz Stephans erhalten zu haben, was Maria Theresia als Beweis ihres Wohlwollens sieht.
Beiliegt eine handschriftliche Karte Maximilian Schells für Marie Theres Relin zum 30. Juni 1987 mit den Worten: "Für Marie-Therese / Maria Theresia".

Lot 1024
Autograph
Johann Strauß (Sohn)
1825 Neubau, Wien - 1899 Wien
Schätzpreis EUR 500-600


Absage einer Abendprobe

Eh. Brief mit Unterschrift. Dat. "Dienstag", wohl Wien. 1 S.. 17,4 x 11,2 cm. Hinter Glas montiert. Auf der Rahmenrückseite Skizzen Maximilian Schells zu Tänzern, datiert 30. Juni 1986 und unterschrieben "M.".
Der Komponist Johann Strauß (Sohn) wurde als "Walzerkönig" weltberühmt. ("An der schönen blauen Donau", "Kaiserwalzer"). Auch als Schöpfer komischer Opern, die berühmteste sollte "Die Fledermaus" werden, kam er zu großem Wohlstand. Von seiner Familie wurde er "Schani" genannt und mit diesem Spitznamen riefen ihn auch seine Freunde. Der lebenslustige Schani war dreimal verheiratet, die Ehen blieben kinderlos.
Von der Lebensfreude Strauß' zeugt auch der vorliegende Brief. Er entschuldigt sich beim "verehrtesten Direktor" für die anstehende Abendprobe. Er war nachts spät von einer "Gesellschaft" zurückgekommen und fühle sich "katzenjämmerlich". Auch seine Frau sei unwohl und so habe man sich "Hausarrest diktiren" müssen.
Es handelt sich bei diesem Brief um eines von vier Autographen, die Maximilian Schell unter dem Thema "Tanz - Musik - Dichtung - Malerei" seiner Nichte Marie Theres Relin zum 20. Geburtstag schenkte.


Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite

Veranstaltungen zum Bericht:
Yes, we Schell! - Eine Hommage an Maria Schell

www.neumeister.com/auktionen/highlightsmariaschell/

Quelle: © Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

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