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Cornelia Büschbell - „Everything will click into place“

vom 17.01.2008 bis 23.02.2008

Galerie Six Friedrich Lisa Ungar

Steinheilstr.18

DE-80333 München

Telefon: +49 (0)89 523 107-17

Telefax: +49 (0)89 523 107-18

E-Mail: friedrich.ungar@t-online.de

URL: www.sixfriedrichlisaungar.de

Weitere Informationen: www.sixfriedrichlisaungar.de

Weitere Infos:

Der Titel „Everything will click into place“ bedeutet, dass die Dinge sich arrangieren, dass sie einen gemeinhin sinnvollen Platz einnehmen.
In der Arbeit von Cornelia Büschbell hingegen sind die Dinge jedweder starren Organisationsform entnommen. Die Frage nach deren Verortung stellt sich hier neu und beeinflusst das Wesen der Dinge. Man kann sagen, dass neue Beziehungen entstehen und kein genuiner Identitätskern mehr auszumachen ist.
Cornelia Büschbell inszeniert ein raffiniertes Wechselspiel philosophischer und semiotischer Bedeutungen, die in konzeptueller Hinsicht auf Marcel Brothaers und René Magritte rekurrieren. Dabei arbeitet sie unter anderem mit Bild-Text- Bezügen. Sie lässt ihr Bild im Kopf entstehen und erarbeitet es ähnlich wie ein Maler durch Skizzen, um es schließlich mit der Kamera als Arrangement festzuhalten. Nicht zuletzt wird der Fotografie an dieser Stelle die Aufgabe zuteil, die wahrnehmungspsychologischen und materiellen Spuren des Entstehungsprozesses zu konservieren und zu zeigen.
In der Serie „Paare – Gegensätze“ werden ebendiese Gegensätze, anlehnend an Begriffen, bildlich umgesetzt, um den Betrachter auf die Scheinbarkeit von Widersprüchen, die aus Alltag und Mythen bekannt sind, aufmerksam zu machen. Einige Beispiele artikulieren sogar mögliche Interdependenzen zwischen zwei Polen, wie etwa bei: „Mann – Frau“, „Ankunft – Abfahrt“, „Gold – Silber“, etc. Es vermischen sich die Ebenen von abstrakter Begriffsbedeutung und ästhetischer Form: So stehen „Himmel –Hölle“ als zwei Kategorien nebeneinander, die wiederum im Dekor der schönen Form erscheinen.
Die Zusammenstellung „ Aphorismus“ beinhaltet Fotografien mit Sprüchen und Anmerkungen, in denen die Grenzen zwischen Bild und Sprache hybrid sind. Büschbell verwendet Texte aus einem Bündel geistreicher in sich abgeschlossener Miniwerke, philosophischer Gedankensplitter, rhetorisch reizvoller Sinnsprüche oder schlichte Erinnerungen die in aphoristischer Form erscheinen, wie beispielsweise: „It had never been so obvious to her, that the cars had the form of women“.
In der Serie „Pictogramme“ findet sich Schrift in Kombination mit Quadern. Farb- und Kompositionsanalogien zwischen Schrift und Bild lassen, erneut auf der Folie von Widerspruch und Widersprüchlichkeit, ein komplexes Bedeutungsspektrum entstehen: Ein sinnlich –intellektuelles Szenario, das sich einerseits rätselhaft und spannend zeigt und andererseits von kontemplativer Wirkung ist – ohne sich dabei in Widersprüchen zu verlieren.



Künstlerbiographie(n) und Kunstwerke:
Cornelia Büschbell

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Bilder zur Veranstaltung:

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