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Vernissage Dany Paal: turtle - tango am 11.11.2005

Vernissage: Freitag, den 11. November 2005, 19.00 – 22.00 Uhr

Dany Paal - turtle-tango, Malerei auf Aluminium und Leinwand

Vernissage: Freitag, den 11. November 2005, 19.00 – 22.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 12. November – 21. Januar 2005 (geschlossen vom 19.12. bis 9.1.)

Dany Paal wurde 1960 in Warendorf geboren und studierte nach ihrem Philosophiestudium in München von 1985 bis 1990 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in der Klasse Akiyama Malerei und Bildhauerei. 1991 Meisterschülerin. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien. Ihre Arbeiten werden in internationalen Ausstellungen präsentiert. Bis November wurden Paals Bilder in einer Einzelausstellung im Mies van der Rohe Haus in Berlin gezeigt.

Die Malereien von Dany Paal manifestieren sich als mehrteilige Leinwandobjekte oder geschnittene Aluminiumflächen. Die Malerei ist an Objekte gebunden und über die Objekte entstehen malerische Wirkungen. Das Malerische hingegen ist abhängig von äußeren Bedingungen wie etwa dem Lichteinfall und ist daher nicht mit restloser Eindeutigkeit zu fixieren.
Ein formales Instrument, mit dem Paal arbeitet, ist die Fuge - als Abstand, als räumliche Distanz, als Zwischenraum. In geometrisch exakt umrissenen Flächen setzt Paal Farben gegeneinander, nebeneinander, aneinander. Sie setzt schmale Streifen gegen große ausgedehnte Flächen, wobei die einzelnen Komponenten einer Arbeit in sich nicht modifiziert werden: Sie sind monochrom.

Vielfach treten an Stelle der gemalten Streifen Fugen oder »Schlitze«, wie Paal die Räume in den Bildern nennt, die sich zu der dahinterliegenden Wand hin öffnen. Ihre Schnittkanten werfen Schatten, und diese Schatten übernehmen die Funktion von Farbe.
Hinter einer klar angeordneten, in einem warmen Gelb gehaltenen horizontalen Gitterstruktur verwandeln sich die Schatten optisch in ein komplementäres Violettgrau. Neben Orange werden sie blauviolett. Es handelt sich um perfekte minimalistische Konstruktionen, die über die Buchstäblichkeit eines reinen Minimalismus hinausgehen, indem sie die Veränderlichkeit des Lichtes demonstrieren, seine schwankende Definition durch Farben.
Arbeiten aus jüngster Zeit stellen einen Semaphor aus schwarzweißen Formen auf - Quadrate oder Rechtecke, deren eine Seite bogenförmig ist, wie in z.B. turtle-tango 0 (2005). In ihren neuesten Arbeiten turtle-tango rot (2005) bearbeitet Paal im Gegensatz dazu das Spektrum der Farbe Rot. Diese letzte Gruppe von Bildern befasst sich in Bezug auf Fläche und Rhythmus mit ähnlichen Fragen wie Ellsworth Kellys frühe, von Schattenmustern inspirierte Arbeiten und bildet eine Bindeglied zwischen Kellys adaptiver oder induktiver Abstraktion und den deduktiven Abstraktion von Joseph Albers und der Minimalisten.

Künstlerbiographie(n) und Kunstwerke:
Dany Paal

Veranstaltungen zum Bericht:
Dany Paal turtle-tango. Malerei auf Leinwand und Aluminium

www.galerie-weigand.de

Quelle: © Galerie Heinz-Martin Weigand

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