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Vade mecum. Missale itinerantium seu misse peculiares valde devote. 1510

Vade mecum. Missale itinerantium seu misse peculiares valde devote. 1510

Nürnberg: Wolfgang Huber, 22. Aug. 1510.
27 x 14,4 cm. 52 Bll. (st. 55; ohne fol. A1, D3 u. G8), foliiert I-XXV (ohne Titel am Anfang), 5 nn. Bll. (st. 6; ohne Bl. mit Kanonhz. am Anfang), XXVJ-XLVIIJ (ohne letztes Bl. mit Hz.). Got. Typen, zweispaltig zu 37 Zeilen, Kanon einspaltig zu 22 Zeilen. Gedruckt in Rot und Schwarz. Mit 1 kolor. und goldgehöhten Holzschnitt im Kanonteil (Schweißtuch).

Losnummer: 177


Vorgebunden ein Pergamentblatt mit einer Wappenmalerei in Deckfarben und Gold, eingefasst von einer Blumenbordüre. Dargestellt ist das Wappen des ersten Besitzers Wilhelm IV. Graf von Henneberg (1478-1559), in den Ecken des Wappenfeldes als Allianzwappen oben das hennebergische Wappen und der brandenburgische Adler (verh. mit Anastasia, Tochter des Kurfürsten Albrecht Achilles von Brandenburg und der Anna von Sachsen), unten das braunschweigisch-wolfenbüttelsche Wappen (wohl der Mutter Margarethe von Braunschweig-Wolfenbüttel) und das kursächsische Wappen. Verso wohl von zeitgenössischer Hand der Titel. Im Text zahlreiche zweizeilige Initialen in poliertem Gold auf farbigen, weiß ornamentierten Gründen mit roten Fleuronnéeausläufern, in gleicher Art die große Te-igitur-Initiale im Kanonteil. Die erste Textseite und die erste Kanonseite mit einer Randbordüre aus Blumenranken in Deckfarben und Gold wie auf der Wappenseite. Jeweils zu Beginn der einzelnen Messtage am unteren Rand insgesamt 45 fantasievolle Blütenmalereien in Deckfarben. Durchgehend rubriziert.
Brauner Samteinband des 19. Jhdts. auf vier Bünden mit Buchschonerknöpfen und Schließbeschlägen aus Messingblech. Mit Buntpapiervorsätzen und vor- und nachgebundenen rot reglierten Vorsatzblättern; Goldschnitt. In moderner samtgefütterter Leinenkassette.

(Schließspange verloren. Die vorderen Vorsatzblätter außen stärker wasserrandig. Der Text teils mit leichten Gebrauchsspuren und Stockflecken, teils schwach gebräunt. Fehlender Titel in Fotokopie beiliegend, Exlibris.)

VD16 M 5535. Weale/Bohatta 469. Proctor 11077. Adams L-1167. The Estelle Doheny Collection, Part IV, Christies, NY 1988, Lot 1489. - Ein hervorragendes Beispiel süddeutscher Buchmalerei. Das "Vade mecum" ist ein Auszug aus dem römischen Missale speziell für Reisende. Es enthält vor allem die Messen der größeren Feste. - Auf dem ersten fliegenden Vorsatzblatt das Wappenexlibris des John. J. Cantwell, Erzbischof von Los Angeles, mit seiner eigh. Widmung an Estelle Doheny, mit deren ledernem Exlibris gegenüber im Spiegel. - Der erste Besitzer und Auftraggeber der Illumination war laut dem eingefügten Wappen Wilhelm IV., regierender Graf von Henneberg. Unter seiner Herrschaft wurde in der Grafschaft Henneberg die Reformation eingeführt.


Veranstaltungshinweise:

Am 24.03.2023 bis 25.03.2023 Auktionen 171/172 - Frühjahrsauktionen 2023


Schätzpreis: 7.000,-  EURO

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