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Jan Coelenbier zugeschrieben, Dorfstraße mit Ziehbrunnen

Jan Coelenbier zugeschrieben, Dorfstraße mit Ziehbrunnen

Am unteren Rand bezeichnet mit ligiertem Monogramm 'VG" und der Datierung "164[...]". Öl auf Holz. 51 x 71 cm. Rest. Rahmen besch. (73,5 x 92,5 cm).

Die Provenienz des vorliegenden Gemäldes lässt sich bis in das Jahr 1905 nachvollziehen: Am 14. Dezember dieses Jahres wurde das Werk bei Hugo Helbing in München mit Kat.-Nr. 153 als Bild des Pieter Nolpe (1613 Amsterdam - 1652 ebenda) angeboten. Mit diesem Namen ist es auch auf Nr. 178585 der Images Lite- Datenbank des RKD in Den Haag archiviert, verbunden mit einer handschriftlichen Ergänzung des Künstlers Pieter de Neyn (1597 Leiden - 1639 ebenda). Als Werk des Jan van Goyen wurde das Gemälde dann 1956 bei einer Verkaufsausstellung im Château Grandson (Grandson am Neuenburgersee in der Schweiz) mit Nr. 35 angeboten. Dies erschließt sich aus einer rückseitig beschrifteten SW-Fotografie, welche ebenfalls im RKD archiviert ist (Images Lite Nr. 452740). Diese Fotografie wurde dem RKD im Jahre 2012 von Hans-Ulrich Beck, dem Autor des Werkverzeichnisses zum Schaffen van Goyens geschenkt. Auf der Fotografie ist am unteren Rand das Monogramm "VG" und die Datierung zu erkennen. Und ebenso ist das Monogramm auf einer dritten SW-Fotografie der Images Lite (Nr. 386201) zu erkennen. Auf der Rückseite dieser Fotografie hat Marijke de Kinkelder, frühere Expertin des RKD, den Namen Jan Coelenbiers notiert.

Ellis Dullaart, Nachfolgerin Marijke de Kinkelders beim Rijksbureau voor kunsthistorische Documentatie in Den Haag, schließt sich in Ihrer ausführlichen Stellungnahme der Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes an Jan Coelenbier an.

Provenienz: Hugo Helbing, München, Auktion 14. Dezember 1905, Kat.-Nr. 153 (mit Abb.): mit minimal abweichender Maßangabe 50 x 69 cm und ohne Hinweis auf ein vorhandenes Monogramm. - Verkaufausstellung Château Grandson (Schweiz) 1956, Nr. 35: dort als Werk des Jan van Goyen und Verweis auf ein Gutachten von Max Friedländer. - Aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers.

Stellungnahme von Ellis Dullaart, Rijksbureau voor kunsthistorische Documentatie, Den Haag, 3. Februar 2026 liegt vor.

Gutachten Dr. Walther Bernt, München, 10. März 1961: als Werk des Pieter de Neyn (1597-1639)

Weitere Details:


Die Provenienz des vorliegenden Gemäldes lässt sich bis in das Jahr 1905 nachvollziehen: Am 14. Dezember dieses Jahres wurde das Werk bei Hugo Helbing in München mit Kat.-Nr. 153 als Bild des Pieter Nolpe (1613 Amsterdam - 1652 ebenda) angeboten. Mit diesem Namen ist es auch auf Nr. 178585 der Images Lite- Datenbank des RKD in Den Haag archiviert, verbunden mit einer handschriftlichen Ergänzung des Künstlers Pieter de Neyn (1597 Leiden - 1639 ebenda). Als Werk des Jan van Goyen wurde das Gemälde dann 1956 bei einer Verkaufsausstellung im Château Grandson (Grandson am Neuenburgersee in der Schweiz) mit Nr. 35 angeboten. Dies erschließt sich aus einer rückseitig beschrifteten SW-Fotografie, welche ebenfalls im RKD archiviert ist (Images Lite Nr. 452740). Diese Fotografie wurde dem RKD im Jahre 2012 von Hans-Ulrich Beck, dem Autor des Werkverzeichnisses zum Schaffen van Goyens geschenkt. Auf der Fotografie ist am unteren Rand das Monogramm "VG" und die Datierung zu erkennen. Und ebenso ist das Monogramm auf einer dritten SW-Fotografie der Images Lite (Nr. 386201) zu erkennen. Auf der Rückseite dieser Fotografie hat Marijke de Kinkelder, frühere Expertin des RKD, den Namen Jan Coelenbiers notiert.

Ellis Dullaart, Nachfolgerin Marijke de Kinkelders beim Rijksbureau voor kunsthistorische Documentatie in Den Haag, schließt sich in Ihrer ausführlichen Stellungnahme der Zuschreibung des vorliegenden Gemäldes an Jan Coelenbier an.

Provenienz: Hugo Helbing, München, Auktion 14. Dezember 1905, Kat.-Nr. 153 (mit Abb.): mit minimal abweichender Maßangabe 50 x 69 cm und ohne Hinweis auf ein vorhandenes Monogramm. - Verkaufausstellung Château Grandson (Schweiz) 1956, Nr. 35: dort als Werk des Jan van Goyen und Verweis auf ein Gutachten von Max Friedländer. - Aus dem Nachlass eines süddeutschen Sammlers.

Stellungnahme von Ellis Dullaart, Rijksbureau voor kunsthistorische Documentatie, Den Haag, 3. Februar 2026 liegt vor.

Gutachten Dr. Walther Bernt, München, 10. März 1961: als Werk des Pieter de Neyn (1597-1639)

Preis: 5000-6000 

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus, München 


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