
Geboren : 08.03.1931 in Lollar
1950-53 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf
1952-56 Studium der Philosophie an der Universität Köln
1956 begegnet Mathieu, Tinguely und Klein in Paris
1956-66 organisiert mit Otto Piene und Günther Uecker die ZERO-Gruppe
seit 1962 Reisen in die Wüsten von Nordafrika
seit 1964 Reisen nach New York
seit 1967 lebt Mack auf einem Bauernhof bei Mönchengladbach
seit 1968 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin
Seit 1970 arbeitet der Künstler an monumentalen Skulpturen und Platzgestaltungen z. B. für die Weltausstellung in Osaka, das Olympiagelände in München, Spielcasino in Aachen, IBM, Merce-des in Stuttgart, Landesversicherungsanstalt in Düsseldorf, Dresdner Bank in Frankfurt, Domplatz in Köln, Europa Center in Berlin, eine Kapelle in Neuss, Landtag in Düsseldorf, Universität Tübin-gen.
Seit 1957 hat er über 300 Grafik-Editionen geschaffen.
Wichtig für Macks Arbeit mit Licht ist das Farbspektrum, das er in seinen Farbchromatiken über einer linearen Vertikalstruktur in spezifischen Modulationsverläufen entwickelt, die er immer wie-der zu variieren weiß. Nicht jede Farbchromatik deckt das ganze Spektrum ab, regel- und unre-gelmäßige Bereiche begegnen sich direkt oder werden ganz allmählich, sich farblich wandelnd, miteinander verbunden.
Oftmals verbergen aber auch auf den ersten Blick technisch recht einfach wirkende Blätter - wie die schwarz-weiß-Grafiken - eine kaum zu erwartende Zahl von mehr als zehn Druckvorgängen und abschließende Überarbeitung von Hand, um Variationen vom schwärzesten Ruß über Gra-phit, Silber zu mattem Grau und um Verwischungen, Übergänge zu erreichen.
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Arbeiten von Heinz Mack hängen u.a. in öffentlichen Sammlungen der folgenden Städte :
Aachen, Aalborg, Antwerpen, Berlin, Bern, Bielefeld, Birmingham, Bochum, Bolivar, Bonn, Braun-schweig, Bremen, Brüssel, Budapest, Chicago, Coburg, Düsseldorf, Duisburg, Eindhoven, Essen, Gelsenkirchen, Göttingen, Hagen, Hannover, Kapstadt, Karlsruhe, Kiel, Köln, Krefeld, Kurshiki, Leverkusen, Morsbroich, Lodz, London, Los Angeles, Ludwigshafen, Manchester, Mannheim, Melbourne, Mönchengladbach, Mülheim/Ruhr, München, Münster, New York, Nürnberg, Nagao-ko, Osaka, Otterlo, Pittsburgh, Recklinghausen, Rio de Janeiro, Rom, Rotterdam, Stuttgart, Saar-brücken, Turin, Tübingen, Ulster, Ulm, Venedig, Washington, Wilhelmshaven, Wien, Wiesbaden, Witten, Wolfsburg, Wuppertal, Zürich
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Literatur (Auswahl) :
Honisch, Dieter: Mack-Skulpturen (mit Oeuvre-Katalog) 1953-1986, Düsseldorf, Wien 1986
Fulda-Kuhn, Annette: Mack-Druckgraphik und Multiples (mit Werkverzeichnis), Stuttgart 1990
Stachelhaus, Heiner: Zero-Mack-Piene-Uecker, Düsseldorf, Wien 1993
Zero und Paris 1960. Und heute. hrsg. von Renate Damsch-Wiehager, Osterfildern 1997
Mack, Ute: Mack – Druckgraphik + Multiples 1991-2000, Mönchengladbach 2000
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