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Tapisserie

Tapisserie "Le Triomphe de Mercure",

Régence, sign. V*LEYNIERS*DL (Manufaktur von Urban und Daniel IV Leyniers, tätig zwischen 1729 und 1747), nach zeichnerischen Vorlagen von J. VAN ORLEY (Jan van Orley, 1665-1735), Brüssel um 1740.
Feine Darstellung des fliegenden Merkur mit Flügelhelm und Caduceus zwischen Hahn und Putto, darunter verschiedene Personengruppen mit Kaufleuten, edlen Damen, Dienstboten und Hafenarbeitern, die ein Schiff entladen, sowie verpackte Waren, prunkvolle Gefässe, Bäume, 2 Kamele und Hund. Feine, stilisierte Blätterbordüre. In der Höhe durch Nähen verkürzt. H 285 cm (eigentlich 392 cm). B 570 cm.

Losnummer: 1079


Provenienz: Privatbesitz, Westschweiz.

Mit ausführlichem Gutachten von Prof. G. Delmarcel, Boechout 2015.

Die hier angebotene Tapisserie ist Teil der Folge "Le Triomphe des Dieux", welche in Brüssel um 1716 entworfen wurde. Die erste Serie von 1717 - mit den Darstellungen von Apollo, Minerva, Mars, Venus und Diana - ist heute Teil der Sammlungen des Musée des Beaux-Arts in Gand. Die identische Bordüre findet sich an zwei Tapisserien - "Le Triomphe de Céres" und "Le Triomphe d'Hercule" darstellend -, welche bei Sotheby's London am 3.12.1997 (Katalognr. 96 und 97) verkauft wurden. Wie die auch hier angebotene Tapisserie wurden die beiden erwähnten Wandbehänge erst von Urban und Daniel IV Leyniers gefertigt.



Die Zeichnungen, die für die Herstellung dieser Tapisserie als Vorlage dienten, schuf Jan van Orley, der die traditionsreichen Motive der "Triomphes", die bereits 1700 äusserst beliebt waren, in entscheidender Weise modernisierte. Orley war der wohl bedeutendste flämische "cartonnier" des 18. Jahrhunderts und liess sich in seinem Schaffen von Meistern wie C. Le Brun, S. Leclerc, Raphael, P.P. Rubens und David II. und III. Teniers inspirieren.



Die bislang einzige bekannte Darstellung des "Triomphe de Mercure" befindet sich heute in einer spanischen Privatsammlung und ist mit dem Wappen der Kaiserin Maria-Theresia versehen.



Lit.: K. Brosens, A Contextual Study of Brussels Tapestry 1660-1770. The Dye Works and Tapestry Workshop of Urbanus Leyniers (1674-1747), Brüssel 2004; S. 155 und 348. G. Delmarcel, The Toms Collection tapestries of the sixteenth to nineteenth centuries, Lausanne; S. 136-142. Ibid., La tapisserie flamande du XVe au XVIIIe siècle, Paris 1999; S. 312 und 328 (Angaben über die sog."peintres cartonniers").


Veranstaltungshinweise:

Am 23.03.2015 bis 28.03.2015 Auktionswoche A 172: Teppiche, Silber, Schmuck, Möbel, Alte Graphik, Gemälde Alter Meister und des 19. Jahrhunderts, Bücher, Photographie


Schätzpreis: 40.000 - 60.000  SFR

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