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„... Wauer ist zeitlebens als Bildhauer, Maler, Kunstgewerbler und Grafiker aktiv. Seine typischen kubo-expressionistischen Figuren (z.B. „Schlittschuhläufer“, 1916; „Zwei-Einheit“, 1919; „Verzückung“, 1921; „Eisbär“, 1924), die er seit 1916 gestaltet, formt er in verschiedenen Materialien, vor allem aber in Bronze und Aluminium. Bekannt machen ihn seine Porträtversuche, so die Büsten von Herwath Walden (1917) und Albert Bassermann (1918), Wauers favorisiertem Schauspieler. „Die Diagonale des Halses [der Bassermann-Bronze] wölbt sich von rechts nach oben, der Halbkreis des heruntergezogenen Mundes setzt sich über die Wangen und die Stirn fort, die Augen sind schreckvoll aufgerissen - tiefste Erschütterung in sublimer geistiger Durchdringung und damit die unausschöpfliche Skala künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten dieses Mimen signalisierend.“ (Hammer). Wauers Bildhauerkunst ist durch spannungsvollen Bewegungsrhythmus und figural-expressionistische Ornamentik der dekorativen Oberflächengestaltung charakterisiert. ...“
Aus: Jerzy Masnicki: William Wauer Biographie. In: CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film. |