
Ausbildung an der Dresdner Zeichenschule von L. de Sylvestre. Nach Ausbruch des Siebenjährigen Krieges 1756 ging er L. und C.-F. de Sylvestre nach Paris, wo er bis 1770 unter anderem bei Johann Georg Wille arbeitete und an der Académie royale de peinture et de sculpture studierte. Zun. als Kopist älterer Meister, Porzellanmaler und Zeichner tätig, wandte er sich in der Pariser Zeit der Portrait- und der Historienmalerei zu. Er führte zahlreiche Aufträge für royale Kreise aus und avancierte zum gefragtesten Genremaler in Paris. Wieder in Dresden wurde er Mitgliedschaft in der Dresdner Kunstakademie. 1773 Berufung zum Direktor der Zeichenschule der Meißner Porzellanmanufaktur. Ein Jahr später Ruf als Professor an die Dresdner Kunstakademie; ab 1776 gemeinsam mit G. B. Casanova altern. Direktor der Akademie; ab 1795 alleiniger Direktor.
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